Problem: Besteht Sozialversicherungspflicht für Auftraggeber?

Autor: Rechtsanwalt Günter Benner

Tragen Sie sich mit dem Gedanken, freie Mitarbeiter zu beschäftigen, Arbeiten an externe Unternehmen abzugeben, ist eine Beratung dringend angezeigt.

Gemäß § 28 e SGB IV haftet der Auftraggeber füt den Gesamtsozialversicherungsbeitrag für den Fall, dass sog. Scheinselbständigkeit vorliegt. Das bedeutet, dass auch rückwirkend die Beiträge für alle Versicherungsarten durch den Auftraggeber gezahlt werden müssen.

Die Beurteilung, ob eine selbständige Tätigkeit vorliegt oder nicht, ist von vielen Kritereien abhängig. Allein die Anmeldung eines Gewerbes oder die Bezeichung als Werkvertrag führt nicht automatisch dazu, dass eine selbständige Tätigkeit im Sinne des Sozialversicherungsrechts vorliegt.

Da in allen Unternehmen Betriebsprüfungen durch die Sozialversicherungsträger nach § 28 p Abs. 1 SGB IV regelmäßig durchgeführt werden, ist eine rechtzeitige Beratung notwendig und zweckmäig, um die Risiken kalkulieren zu können.

Wir bieten deshalb: